Sardinien

Etwas mehr als 24.000 Quadratkilometer groß mit 1.800 km Küstenlinie und umgeben von herrlichen kilometerlangen Sandstränden, smaragdgrün schimmerndes Meer und bewachsen mit immergrüner duftender Macchia, liegt Sardinien als zweitgrößte Insel im Zentrum des Mittelmeeres.

Vom Massentourismus bisher verschont, mit
angenehmen mediterranten Temperaturen, mit atemberaubender intakter Natur und freundlichen Inselbewohnern, kulinarischen Genüssen und antiken Ausgrabungsstätten ist Sardinien ein Geheimtipp für all jene, die fernab vom großen Trubel Erholung suchen.

 

Die Gallura

in allen Sardinien-Reiseführern, ob online oder als Druckwerk, ist die Gallura als eines der schönsten Reisegebiete Sardiniens anpriesen und dem können wir nichts mehr hinzufügen.

Der gesamte nord-östliche Teil der Insel ist ein wahres Naturschauspiel. Die ganze Gallura ist umgeben von unzähligen Stränden und Strändchen mit türkisfarbenem Meer, von bizarren Granitstein-Kulissen, immergrünen Korkeichewäldern auf sanften, immer höher steigenden Hügeln, Gebirgszügen und fantastischen Felsformationen aus Granit.

Keine sardische Landschaft ist abwechslungsreicher als die Gallura, nirgends sind die Farben ausgeprägter und die Wasserqualität des Meeres besser als im Norden der Insel.

 

Palau, La Maddalena und Caprera

Im Nordosten, bei Palau, liegen die 53 sowohl über- als auch unterwasser unter Naturschutz stehenden Inseln und Inselchen des Archipels von La Maddalena im smaragdgrünen Meer, deren Strände und Buchten bereits tausendfach auf Postkarten und Erinnerungsfoto's verewigt wurden.
 
Für Surfer und Kitesurfer sind die 2 km von Palau entfernten Porto Pollo und Isola dei Gabbiani die Top Surfspots im Norden.

Ausflüge auf die zwei Hauptinseln La Maddalena und Caprera sind eines der absoluten Highlights in einem Ausflugsprogramm im Norden. Schon bei der Überfahrt mit der Fähre ist ein Blick auf den Bärenfelsen Capo d'Orso von Palau zu erhaschen; am Spiaggia del Relitto (Foto links) auf Caprera kann eine kurze Badepause eingelegt und der Ausflug mit einem Stadtbummel im Fischerdörfchen La Maddalena beendet werden.

Cannigione, Baia Sardinia und Costa Smeralda

Cannigione, Baia Sardinia und Costa Smeralda
 
Südlich von Palau geht es über die Baia Sardinia und Cannigione an den Küstenabschnitt der Costa Smeralda, wo Prinz Aga Khan, Mitte der 60er Jahre für illustre und geldschwere Gäste, deren Freunde und sonstige Promi's, ein Urlaubs-Paradies erbaute.
 
Wem's Gefällt, der kann dort in der Hochsaison gelangweilte Promi's an der Promenade oder auf Ihren Yachten beobachten und einen Acht-Euro-Espresso an der Piazza von Porto Cervo schlürfen.
Ende September schließt die Costa ihre Pforten, das Örtchen ist fast so gut wie ausgestorben und die Bürgersteige hochgeklappt.
 

Santa Teresa und Capo Testa

Am nordwestlichen Ende der Gallura, liegt gegenüber von Korsika, die kleine Küstenstadt Santa Teresa Gallura, von der aus das Capo Testa (noch eines der absoluten Highlights) bewandert und besichtigt werden kann.

Das Capo Testa, für Einheimische das Kap der Feen und Zwerge, ist geprägt von einzigartigen Felsformationen aus Granit die über Jahrtausende von Wind und Wetter zu Natursteinskulpturen geformt wurden.
Im Valle della Luna des Capo Testa können als Überbleibsel aus den 70er Jahren noch einige Hippies in Ihren Wohnhöhlen betrachtet werden ;o))) In lauen Vollmondnächten sammeln sich viele Schaulustige im Valle um sich vom einmaligen Licht- und Schattenschauspiel zwischen Meer und Granit verzaubern zu lassen.

Auf dem Weg zum Capo Testa, überfährt man den Landsteg der zwei Meere (Spiaggia dei due Mari), wo rechter Hand in einem antiken römischen Steinbruch halbfertige Grantsäulen in der Dünung des Meeres liegen.

Innere Gallura

Die innere Gallura ist teilweise noch vom Tourismus unentdecktes Niemandsland. Sie ist geprägt von sanften Hügeln, einsamen Landstrichen, immergrünen Kork- und Steineichenwäldern, Weideland und Felszacken am Horizont.
 
Kleine unverfälschte Dörfchen im innern mit sympathischen Bewohnern und herzlichster echter sardischer Gastfreundschaft.

Zwischen Arzachena, Tempio Pausania und Luogosanto sind vielerlei antike Ausgrabungsstätten zu besichtigen, Tomba dei Giganti, Nuraghen und 4500 Jahre alte Versammlungshütten laden Touren mit archäologischem Hintergrund ein.
Zwischen Luogosanto und Luras sind am größten Trinkwasserspeicher der Gallura, dem Lago Liscia, über 3500 Jahre alte Baumriesen, die Olivastri Millenari zu bestaunen.